Der Verein Schutzengel für Tiere e. V.

Warum engagiert sich der Verein für "Nutztiere"?

Der Verein wurde am 25.01.2003 von Petra Wintersohl, Daniela Gröll, Anna und Bernd Kandzia, Martin Wintersohl, Regina Sommer und Ralf Peters gegründet. Er ist aus dem ehemaligen „Patenschaftsprogramm“ bei Animals Angels e.V. hervorgegangen, das drei Jahre lang von Petra Wintersohl aufgebaut und in Absprache mit Animals Angels dann in Schutzengel für Tiere e.V. selbständig wurde.

Aktueller Vorstand sind Petra Wintersohl (1.Vorsitzende) und Dr.Gabriele Schuchardt (2.Vorsitzende).

Der Verein sorgt zur Zeit für 3 Hühner, 45 Gänse, 3 Erpel, 3 Enten, 2 Esel, 30 Pferde, 11 Ziegen, 38 Schafe, 49 Schweine und 22 Rinder auf insgesamt 12 Pflegestellen. Warum engagiert sich der Verein für „Nutztiere“?

Während es (glücklicherweise) schon lange viele Tierschutzorganisationen gibt, die sich für das Wohl von Hund, Katze, Wellensittich und anderen Heimtieren engagieren, betreibt leider kaum ein Verein Tierschutz für Rinder, Schweine, Schafe, Gänse, Hühner oder Enten. Pferdegnadenhöfe, ja, davon gibt es zum Glück einige, aber auch sie sind im Vergleich mit der erfreulichen Anzahl von Tierheimen dünn gesät.

Wir halten viel davon, wenn Tierschutzorganisationen sich spezialisieren, denn zu versuchen, alles abzudecken, geht in der Regel schief, nicht nur im Tierschutz. Deshalb haben wir beschlossen, uns auf den Tierschutz zugunsten der sogenannten „Nutztiere“ zu konzentrieren. Denn unsere Gesellschaft macht es sich sehr einfach – irgendwann wurden die Tiere eingeteilt in „Nutztiere“ auf der einen Seite und „Streicheltiere“ auf der anderen Seite.

Für Hund, Katze und Hamster wird von ihren Besitzern alles getan, Heimtiere sind Familienmitglieder, ja häufig sogar Ersatz für Kinder. Die Heimtierindustrie setzt jährlich Millionen Euro um - vom Kaninchenfutter bis zum Kuschelsofa für den Hund kauft der Tierfreund alles.

Die „Nutztiere“ erleben das krasse Gegenteil, sie gelten als reine Lebensmittellieferanten. Es bedeutet, dass sie fast alle im Alter im Alter von einigen Monaten oft nach langen Transporten in großer Enge auf dem Schlachthof getötet werden. Und ihr kurzes Leben lang meist im Dunklen eingepfercht vor sich hin vegetieren. Das verdrängen die meisten Konsumenten erfolgreich aus ihrem Bewusstsein bzw. nehmen es billigend in Kauf. Der Deutsche gibt willig viel Geld für ein Auto oder den Urlaub aus, Lebensmittel dagegen werden leider mit Vorliebe zu Dumpingpreisen im Discounter gekauft. Auf Kosten der Tiere.

Um die Gesellschaft zu sensibilisieren, retten wir Kühe, Schweine, Pferde, Schafe, Ziegen, Gänse, Enten und Hühner aus schlechter Haltung bzw. vor der Schlachtung und schenken ihnen ein artgerechtes Leben in einer unserer Pflegestellen bis zu ihrem natürlichen Tod. Finanziert wird diese Arbeit durch Tierpatenschaften und Spenden. Eng damit verbunden ist das Vereinsziel, die vegane Ernährung zu fördern.

Weitere Informationen entnehmen Sie gerne auch unserer Satzung.

Wir wollen auf unserer Website ganz überwiegend Fotos von unseren glücklichen, geretteten Schützlingen zeigen, aber um die Notwendigkeit unserer Arbeit zu bekräftigen, zeigen wir hier dann doch einen kleinen Ausschnitt aus dem Elend der Massentierhaltung. Bitte nicht wegschauen!