Herzlich willkommen

Lieben Sie auch Tiere?

Hier erfahren Sie, warum gerade die sogenannten
"Nutztiere" dringend unsere Hilfe benötigen.

Hühner, Schweine, Kühe, Schafe, Ziegen und noch mehr Tiere © Eric Isselée - Fotolia.com

In der heutigen Zeit ist die Beziehung von uns Menschen insbesondere zu Rindern, Schweinen und Hühnern weitgehend verloren gegangen. Viele Kinder kennen diese Tiere nur noch aus Bilderbüchern, da sie von der grünen Wiese weitgehend verschwunden sind.

Schutzengel für Tiere e.V. möchte unser aller Bewusstsein dafür wecken, dass auch diese Tiere Lebewesen mit Gefühlen sind. Deshalb nehmen wir gerettete "Nutztiere" auf und bieten ihnen ein schönes, sicheres Zuhause. Dort führen sie ein gutes, sorgenfreies Leben bis zu ihrem natürlichen Tod. Unsere Arbeit wird ermöglicht durch Menschen, die eine Tier-Patenschaft übernehmen.

Wir bedanken uns für Ihr Interesse an unserem Engagement für die sogenannten "Nutztiere" und laden Sie ein, sich auf den folgenden Seiten näher zu informieren. Erfahren Sie mehr über unsere Arbeit, wie die Tiere in unseren Pflegestellen leben oder wie Sie uns auch mit kleinen Spenden tatkräftig unterstützen können.

Wir wünschen Ihnen ein informatives und angenehmes Surfvergnügen auf unserer Homepage,
Ihre Schutzengel für „Nutz“-Tiere

Frohe Weihnachten für Waldziege Finja

Das Telefon im Büro von Schutzengel für Tiere e.V. ist selten ruhig, aber der Anruf am Morgen des 1. Dezember sollte Petra Wintersohl und ihre Bundesfreiwillige Miriam Nolte länger beschäftigen. Denn eine sehr besorgte Dame, Frau Liepert, war am anderen Ende der Leitung. Sie erzählte: „Auf der Griesemert (das ist in der Nähe von Olpe im Sauerland) habe ich vor zwei Wochen im Vorbeifahren eine Ziege am Zaun gesehen und vorgestern wieder. Ich fahre immer auf dem Weg zur Arbeit dort vorbei. Das ist ein Waldstück, da leben aber doch nur Rehe, Hasen und Füchse. Die Ziege scheint dort ausgesetzt worden zu sein, denn ich habe Anwohner und Landwirte im Nachbarort befragt, Ziegenhalter gibt es dort keine. Dann habe ich die Polizei und das Veterinäramt angerufen, aber die haben nicht wirklich etwas unternommen. Das Veterinäramt gab mir nur den Rat, beim Tierheim in Olpe nachzufragen und dort bekam ich dann Ihre Nummer. Nun hoffe ich doch sehr, dass SIE mir und dieser Ziege endlich helfen können. Schließlich kommt langsam der Winter!“ Am selben Tag fuhren Petra und Miriam zu der beschriebenen Stelle. Zum Glück ist der Wald neben der stark befahrenen, zweispurigen Bundesstraße zum Schutz von Mensch und Tier mit einem Wildzaun gesichert, denn es sind 100 km/h erlaubt! Sie stellten das Auto an einer nahe gelegenen Bushaltestelle ab und liefen zwischen Straße und Zaun auf einem schmalen Grünstreifen ein ganzes Stück bis zu einer Tür im Zaun. Die war offen. Kein Schloss oder Riegel! Gut für Petra und Miriam in diesem Fall, aber ganz schlecht, wenn die Ziege das Tor aufstoßen und auf die Straße laufen würde. Die beiden kämpften sich ein paar Meter durch das dichte Gestrüpp. Doch da wurde schon klar, das Gebiet ist riesig und unübersichtlich: „Wir trennen uns - Du Miriam, gehst nach rechts und ich nach links. In einer halben Stunde treffen wir uns wieder hier.“ sagte Petra. Aber sie entdeckten leider beide keine Spur der Ziege. Danach fuhren sie auf die Rückseite des Waldstückes und suchten dort weiter, denn es gab da eine Wiese mit noch viel und für eine Ziege sicher leckerem Gras. Aber nichts, sie sahen nur Bienenstöcke und einige Kaninchen hoppelten, in ihrer Ruhe gestört, beleidigt von dannen. Besorgt, weil sie die Ziege in Not nicht gefunden hatten, kehrten Miriam und Petra zum Auto zurück und beschlossen, die Anruferin noch mal zu befragen, wo genau sie die Ziege gesehen hatte und vor allem, um welche Uhrzeit. Tiere halten sich oft um dieselbe Zeit an bestimmten Stellen auf.

Zurück im Auto kam aber auch die Frage auf, ob die Dame sich das nicht vielleicht eingebildet hatte, hier eine Ziege gesehen zu haben. Petra war schon sicher, dass es kein Spaßanruf war „Die klingen nämlich anders“ erzählte Petra „nicht so detailliert. Solche Anrufe kenne ich leider auch. Die Frau Liepert hat ja selbst auch schon was unternommen, um einen möglichen Besitzer der Ziege ausfindig zu machen“. Aber da die Ziege überwiegend weiß gewesen sein soll, vielleicht hatten die Augen der Anruferin ihr einen Streich gespielt? Die Sauerländer trinken schon den ein oder anderen Likör mehr als anderswo.

Eigentlich sollte man beim Fahren die Augen nur auf der Straße haben, aber es war nicht viel Verkehr an diesem Samstagnachmittag und Petra und Miriam suchten auch auf der Fahrt nach Hause noch einmal den Zaun ab. „HA!!!“ rief Petra so laut und plötzlich, dass Miriam erschrak. „Da ist sie! Wirklich! Ich habe ihren weißen Popo gesehen!“ Miriam fragte: „Bist du Dir sicher? Ich habe nichts gesehen.“ Petra war aber ganz euphorisch und wendete das Auto bei der nächsten Möglichkeit. Von der Gegenfahrbahn aus sah dann auch Miriam die Ziege! Wie Robinson Cruso auf seiner einsamen Insel stand das Tier direkt am Zaun, als ob es hoffte, jemand würde es sehen und ihm helfen. Miriam und Petra parkten wieder an der Bushaltestelle und eilten den Grünstreifen entlang. Sie mussten aber ein ganzes Stück weiter laufen als vorhin, da hatten sie viel zu weit rechts gesucht. Wo sich die Ziege tatsächlich aufhielt, war der Wald auch zum Glück nicht ganz so dicht. Die letzten Meter gingen sie sehr langsam, um die Ziege nicht zu verschrecken. Dann sahen sie das arme Tier – struppig und mager. Verängstigt schaute es seine Besucher an. Aber auch einen Hoffnungsschimmer meinten Miriam und Petra in den braunen Augen der Ziege zu erkennen. Es kamen ihnen fast die Tränen vor Erleichterung, dass sich das Tier doch noch zeigte. Was für ein Glück, dass die Frau Liepert die Ziege entdeckt hatte! Das grenzte fast an ein Wunder, denn an der Stelle rauschen die Autos nur so vorbei. Miriam gab sich Mühe, Fotos von der Ziege zu machen, es sollte Beweise geben, dass dort, direkt an der Bundesstraße, eine Ziege offenbar ausgesetzt wurde. Genau an der Stelle, wo die Ziege war, befand sich nämlich keine Leitplanke, so dass man auch dort parken konnte. Und es gab auch eine Tür. Vermutlich hatte der verantwortungslose Besitzer an der Stelle angehalten, die Ziege ausgeladen und durch die Tür in den Wald geschubst. Ohrmarken, die Rückschlüsse auf den Besitzer zugelassen hätten, trug die Ziege natürlich nicht (mehr). Petra öffnete die Tür sehr vorsichtig, um zu testen, wie die Ziege reagiert. Sie hatte auch die Befürchtung, es könne sich um einen unkastrierten Ziegenbock handeln, dessen man sich entledigen wollte. Zeugungsfähige Ziegenböcke verströmen einen höchst unangenehmen Geruch wie ganz billiges, widerlich süßes Parfüm. Auch wenn sie kastriert sind, dauert es Monate, bis sich die Hormone umgestellt haben und der Geruch verschwindet. Unkastrierte Ziegenböcke riechen etliche Meter gegen den Wind, Petra hatte hier aber nichts Verdächtiges gerochen und war erleichtert. Einen unkastrierten oder frisch kastrierten Ziegenbock unterzubringen, wäre arg schwer gewesen. Drei behutsame Schritte konnte sie in Richtung der Ziege gehen, doch dann bekam diese Angst und verkrümelte sich wieder in den Wald. Miriam und Petra legten noch mitgebrachtes Heu an die Stelle, wo die Ziege im Wald verschwunden war und fuhren erstmal wieder nach Hause, fieberhaft überlegend, wie man dem armen Tier nun so schnell wie möglich helfen könnte.

Tags darauf fuhren Petra und Miriam wieder zu der Ziege. Sie gaben ihr den Namen Finja. Es war ihnen schon am Vortag klar, dass die Ziege nicht einfach einzufangen sein wird und deshalb brachten sie ihr Heu, eingeweichte Rübenschnitzel und einen Mineralleckstein, damit sie wieder etwas Kraft tanken konnte und Vertrauen fasst. Auf die Rübenschnitzel stürzte sie sich förmlich und da war auch Miriams Nähe nicht schlimm. Der Hunger war einfach zu groß! Montags informierte Petra das örtliche Veterinäramt darüber, dass die Ziege gefunden war und ließ sich das Okay geben, die Ziege zu versorgen und später einzufangen. Das Veterinäramt riss sich natürlich nicht um diese Aufgabe.

Denn es war ganz schön gefährlich, neben der Schnellstraße zu parken. Die Veterinärin gab gerne grünes Licht und Petra und Miriam hätten sich auch auf sie berufen dürfen, falls die Polizei mal vorbei gekommen wäre. Zwei weitere Tage lang fuhren beide zweimal täglich zu Finja, um ihr etwas zu fressen zu geben und sie wieder an menschliche Nähe zu gewöhnen. Doch das Wetter wurde sehr schlecht und deshalb versuchten sie bereits am nächsten Tag, Finja einzufangen. Sarah, die ehemalige Bürohilfe vom Verein, Ute, eine Nachbarin vom Vereinsbüro und Frau Liepert, die Finja entdeckt hatte, kamen mit, um zu helfen. Vielen Dank dafür!

Aber obwohl Miriam und Petra wie immer allein zu Finja hinein gingen und die ihr fremden Personen zunächst in etwas Entfernung an der Straße stehen geblieben waren, ahnte Finja etwas und ließ niemanden nahe heran. Man konnte Finja verstehen – sie hatte jetzt ein (halbwegs) trockenes Bett unter einer Tanne und ein Heunetz, das täglich frisch gefüllt. Und sie bekam leckere eingeweichte Rübenschnitzel. Warum also sollte sie sich jetzt einfangen lassen? Ziegen sind ausgezeichnete Futterverwerter – sie brauchen nicht viel. Es fiel Miriam und Petra schwer, aber sie beschlossen, Finja nur noch alle zwei Tage zu besuchen und mit Futter zu versorgen. In der Hoffnung, Finja vergäße dann vor Hunger die Menschen in ihrer Nähe. Diese Strategie verfolgten die beiden ein paar Tage, wenn das Schutzengel-Auto am Zaun hielt, sah man Finja gleich aus dem Gestrüpp auftauchen und bald meckerte sie auch zur Begrüßung.

Am 10. Dezember wurde der zweite Versuch gestartet, Finja in Sicherheit zu bringen. Denn nicht nur das winterliche Wetter drohte ihr zu schaden – nein, im Sauerland sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch schon Wölfe unterwegs und mit ihrem leuchtend weißen Fell konnte Finja sich überhaupt nicht tarnen. Gut vorbereitet und einige mögliche Situationen durchgespielt, zogen Petra, ihr Ehemann Martin und Miriam an diesem Montagmorgen los. Zuerst trafen sie sich noch einmal mit Frau Liepert, die sich sehr um die arme Ziege sorgte und täglich beim Verein nach ihrem Befinden erkundigt hatte. Sie brachte noch zwei Hundegeschirre mit und wünschte den Dreien viel Glück. Petra parkte das Auto wieder am Wildzaun nahe der Tür, wo Finja zum Glück auch an diesem Morgen schon wartete. Bevor sie dort ankamen, machte Martin das Autofenster etwas auf und legte sich flach auf die Rückbank, damit die Ziege ihn nicht sehen konnte. Sie ist nämlich sehr schlau und misstrauisch und an diesem Tag sollte sie genau das nicht werden!

Petra und Miriam hatten schon während der Fahrt selbst Rescuetropfen (Bachblüten) genommen, die helfen, ruhig zu handeln. Denn Tiere spüren es genau, wenn man aufgeregt ist. Mit in ihren Jackentaschen versteckten Hundegeschirren, einem Halsband, zwei Führstricken (eine Ziege kann Bärenkräfte entwickeln) und dem vertrauten Napf mit den Rübenschnitzeln marschierten Miriam und Petra zu Finja runter auf die kleine Waldlichtung. Der Plan ging auf: Finja war so hungrig, dass sie sofort ihre Scheu überwand und fraß, obwohl die Schüssel noch in Miriams Hand war. Der erste Griff zu ihrem Horn ging allerdings daneben, der zweite glückte und hielt Finja fest. Schnell griff Miriam mit der anderen Hand auch das andere Horn und versuchte, das überrumpelte Tier sicher zu fixieren. Finja wehrte sich, Ziegen mögen es nicht, an den Hörnern festgehalten zu werden, aber hier ging es leider nicht anders, Finja musste zu ihrem Glück gezwungen werden. Wie abgesprochen, kam Petra schnell heran und gemeinsam zogen sie der Ziege Geschirr, Halsband und Stricke an. Nun mussten sie “ nur“ noch 30 Meter mit Stolperfallen gespickten Waldboden mit einer aus verständlichen Gründen störrischen Ziege überwinden. Finja wusste ja nicht, dass sie den kalten und nassen Wald nur verlassen sollte, um in einem trockenen Anhänger mit viel Stroh, Heu und regelmäßigem Futter unterzukommen, bis sie in ihr endgültiges Zuhause umziehen konnte. Durch den Spalt der Autofenstertür hörte Martin das Rufen seiner Frau Petra und kam den Frauen zur Hilfe. Schnell war Finja sicher verladen, Martin und Miriam passten während der Fahrt gut auf, damit nichts passierte. In einem Kombi kann man eine Ziege (zumindest für ein paar Kilometer) durchaus gefahrlos transportieren, wenn Helfer auf der Rückbank sitzen und die Ziege Hundegeschirr zum sicheren Anbinden trägt. Unsagbar erleichtert erreichten die Drei mit Finja den Hof der Wintersohls, wo schon der Anhänger vorbereitet war. Dort konnte Finja sich nun erst mal von den Strapazen im Wald erholen. Es gab Heu, eingeweichte Rübenschnitzel mit Haferflocken, Äpfel und Möhren und zur Sicherheit auch eine Wurmkur, da Finja ja länger in der „Wildnis“ gehaust hatte.

Sie hat die Zeit im Wald aber erstaunlich gut überstanden, Ziegen sind zähe Gesellen. Zwischen Weihnachten und Neujahr wird Finja umziehen in unsere Pflegestelle für Ziegen und Schafe nach Simmern im Hunsrück. Dort darf sie den Rest ihres Lebens verbringen. Bis dahin bleibt sie im Anhänger, wo sie sich auch sehr wohl fühlt – nach der Zeit im Wald muss der trockene Anhänger mit dem weichen Strohbett ein Paradies für sie sein…. Wir gehen mit ihr aber spazieren, damit sie sich nicht so langweilt und auch lernt, stressfrei an der Leine zu laufen. Denn in Simmern kann man im Winter oft nicht mit dem Auto bis zum Ziegengehege fahren, die letzten 100 Meter müssen wir auch da mit ihr zu Fuß gehen. Es klappt schon ganz gut. Allerdings ist Finja in ihrem Auftreten gegenüber anderen Ziegen recht forsch, wir haben sie mit Petras Ziege Josefine bekannt gemacht, um zu testen, wie sozial Finja ist und sie stellte gleich das Fell am Rücken auf Krawall und wollte sofort heftig mit Josefine kämpfen. Eher untypisch, wenn ein Tier in ein ihm fremdes Revier kommt. Josefine ist schon 17 Jahre alt, sie möchte keine Ziegengesellschaft mehr, hält sich vielmehr ganz an Petras auch schon betagtes Maultier Kim. Vielleicht entlud sich aber in diesem Moment auch der ganze Stress und die Angst, die Finja allein im Wald ganz bestimmt hatte. Ziegen können sich allerdings untereinander auch böse verletzen. Vielleicht hat Finja das in ihrem früheren Zuhause getan und ihr Besitzer wusste sich keinen anderen Rat, als sich von ihr zu trennen. Aber es rechtfertigt natürlich überhaupt nicht, ein Tier auszusetzen. Das ist juristisch eine Ordnungswidrigkeit, weil Tiere traurigerweise vor dem Gesetz ja als Sachen gelten. Der Besitzer hätte einen geeigneten Platz suchen müssen. Der ist für Finja nun gefunden in unserer Pflegestelle Simmern, denn da wohnen schon zehn zum Teil sehr kräftige Ziegen, die liebend gerne auch öfter ihre Kämpfchen austragen. Ein Ehepaar aus der Eifel hatte auch einen Platz angeboten, aber sie haben zwei ganz alte Ziegen, schon mit Arthrose, das wäre keine gute WG geworden mit der ungefähr fünf Jahre jungen Finja, die körperlich fitte Ziegen als neue Freunde braucht.

Wir suchen nun dringend Paten für Finja, damit sie ein sorgenfreies Leben führen kann.

Newsletter

Tari tara, die Post ist da.
Sie wollen wissen, was sich bei den Schutzengeln tut? Melden Sie sich doch hier für unseren Newsletter an.

Rudis Hofladen


Rudi hat jetzt seinen eigenen kleinen Hofladen. Dort gibt's viele tolle kleine Dinge, wie unsere Grußkarten, Tassen...
Auf zu Rudis Hofladen

Spenden

Mit Paypal können Sie nun einfach und unkompliziert auch "Schutzengel für Tiere e.V." eine Spende zukommen lassen.
Um zu spenden, folgen Sie dem Link, Sie werden dann zur verschlüsselten Paypal-Seite weitergeleitet. Vielen Dank für Ihre Spende mit Paypal.

YouTube-Tipp

Mitgefühl macht stark. Mitgefühl macht Mut. Die Macht des Mitgefühls
Jetzt ansehen auf Youtube.

Wichtiger Hinweis

Leider können wir derzeit keine weiteren Tiere mehr aufnehmen.
Wir stellen Ihr Gesuch gerne in unsere Vermittlungsdatenbank ein und schicken es zusätzlich an unseren Tierschutz-Mailverteiler. Bitte lesen Sie unbedingt zuerst die Hinweise unter diesem Link und schreiben Sie dann eine E-Mail

Zuhause gesucht

Hahn Marlon sucht dringend ein neues Zuhause!
Für mehr Infos bitte hier klicken.

Henny - Unser Schützling des Monats

Die lustig braun-weiß gezeichnete kleine Rinderdame wurde im Alter von etwa einem Jahr im Sommer 2016 zusammen mit acht weiteren Jungrindern abgemagert aus einem verdreckten, sehr schlecht belüfteten Stall beschlagnahmt und zunächst von einem Landwirt im Auftrag der Behörde zum Auffüttern übernommen. Später sollten die Rinder dann „vermarktet“ werden, aber die Tiere nahmen nicht so gut zu, wie zunächst erhofft. Bei drei der acht Rinder hatte die Lunge in der schlimmen Haltung so schwer Schaden genommen, dass die Tiere „dämpfig“ geworden waren. So bezeichnet man das Krankheitsbild, wenn sich in den für die Atmung wichtigen Lungenbläschen (Alveolen) Schleimschichten abgelagert hat und damit der Gasaustausch nur noch eingeschränkt möglich ist.

Drei von ihnen bekamen so schlecht Luft, dass sie eingeschläfert werden mussten. So blieb ihnen aber die Mast und die Schlachtung zumindest erspart. Die anderen sechs waren soweit in recht gutem Zustand, aber die durch die schlechte Haltung verminderte Gewichtszunahme holten sie nicht mehr auf. Das war aber gut so, denn dadurch fand die Amtsveterinärin keinen Käufer. Sie bot Henny und ihre fünf Gefährtinnen Lissy 2, Nele, Nixe, Nora 2 und Gundula deshalb erfreulicherweise Schutzengel für Tiere als Geschenk an. Alle sechs suchen dringend Paten.

Ab sofort können Sie uns auch beim Onlineshopping finanziell unterstützen - ohne einen Cent mehr zu zahlen.



Paypal - Spenden wird einfacher

Mit Paypal können Sie aber nicht nur einfach bezahlen sondern auch Vereinen wie Schutzengel für Tiere eine kleine Spende zukommen zu lassen. Einfach und unkompliziert, klicken Sie für Ihre Spende einfach auch den nebenstehenden Button oder den nachfolgenden Link und Sie werden zur verschlüsselten Paypal-Seite weitergeleitet. Vielen Dank für Ihre Spende mit Paypal.

Button zu smile-amazon.de. Online shoppen und soziale Projekte unterstützen.

Mit Ihrem Einkauf über Smile.Amazon unterstützen Sie Vereine und Projekte. Jetzt können Sie mit Ihrem Einkauf auf der größten Handelsplattform im Internet auch uns unterstützen. Nutzen Sie in Zukunft einfach den SMILE-AMAZON-Link für Ihren Einkauf und unterstützen die Schutzengel für Tiere e. V. unkompliziert und einfach. 0,5 % Ihres Einkaufswertes kommt unserem Verein, also unseren Schützlingen zugute. So macht Online-Shopping doch noch mehr Spaß. Viel Vergnügen beim Shoppen und helfen unter: www.smile.amazon.de.

Button zu Gooding. Online shoppen und soziale Projekte unterstützen.

Gooding ermöglicht es, Vereine und Projekte zu unterstützen. Das Besondere daran: Das kostet keinen Cent extra. Einfach zukünftig in einem der 1.515 angeschlossenen Online-Shops einkaufen und der Gute Zweck erhält eine finanzielle Unterstützung. Wenn Sie vor Ihrem Online-Einkauf über diesen Link zu einem der 1.515 angeschlossenen Online-Shops einkaufen, können Sie Schutzengel für Tiere e. V. unkompliziert unterstützen: www.gooding.de.


Durch Ihren Online-Einkauf über das Portal helfen Sie bspw. den Schutzengeln für Tiere, ohne dass für Sie Mehrkosten entstehen. Die Shops zahlen WeCanHelp für jeden vermittelten Kunden eine Provision. 90% dieser Einnahmen werden dann an gemeinnützige Organisationen gespendet. Wenn Sie vor Ihrem Online-Einkauf über diesen Link zu einem Online-Shop gehen und wie gewohnt einkaufen, können Sie uns unkompliziert unterstützen. Ich möchte jetzt das WeCanHelp-Spendenformular nutzen


Schutzengel für Tiere e.V. ist als gemeinnützig anerkannt.
Sie können Ihre Spenden steuerlich absetzen.

Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen zur Verfügung, nutzen Sie dazu bitte unser Kontaktformular.
Hier die Bankverbindung für Ihre Spende an unseren Verein:
Kontoinhaber: Schutzengel für Tiere e.V., IBAN: DE 78 7603 5000 0100 5608 91, BIC: UMWEDE 7N

IN EIGENER SACHE
Das Vereinsbüro von Schutzengel für Tiere in 57489 Drolshagen und der Pferdeschutzhof in 41352 Korschenbroich (bei Mönchengladbach) sind als Einsatzstellen für den Bundesfreiwilligendienst anerkannt.

Die Stelle in Drolshagen ist zum Glück vergeben und besetzt bis Mitte September 2019, aber für den Pferdeschutzhof in Korschenbroich suchen wir eine(n) Bundesfreiwilligen ab 01.02.2019. Eine Beschreibung der Stelle finden Sie hier. Es wird auch immer wieder nach Ausbildungsplätzen für den Beruf der Tierpflegerin/des Tierpflegers gefragt. Dafür haben wir leider nicht die erforderliche Qualifikation und auch nicht das Personal. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ehrenamtliche Helfer sind immer herzlich willkommen in den Pflegestellen 59872 Meschede (Schweine), B-Kelmis und Moresnet (bei Aachen, Pferde), 55469 Simmern im Hunsrück (Schafe und Ziegen), 47665 Sonsbeck (Pferde), 47608 Geldern (Pferde und Esel), 57635 Ersfeld (Schweine) und 59581 Warstein (Pferde).